DER TMS – MEIN EINSTIEG INS MEDIZINSTUDIUM IN DEUTSCHLAND

DER TMS – MEIN EINSTIEG INS MEDIZINSTUDIUM IN DEUTSCHLAND

Hallo ihr Lieben! Ich bin Laura aus Frankfurt und habe 2015 mit dem Medizinstudium begonnen. Ich erzähle euch kurz etwas zu meinen Erfahrungen hinsichtlich der Bewerbung auf einen Studienplatz. Kurz zum Auswahlverfahren in Deutschland: 20 % der Studienplätze werden an die Abitur-Besten eines Bundeslandes vergeben, Weitere 20 % der Plätze gehen an die Abiturienten mit den meisten Wartesemestern seit Schulabschluss.

Da ich kein 1,0 Abi hatte und direkt nach der Schule und einem freiwilligen sozialen Jahr studieren wollte, entschied ich mich die einmalige Chance des TMS-Tests zu nutzen, um Medizin in Deutschland zu studieren. Mit dem TMS-Test und entsprechenden Vorbereitungskursen gelang es mir, meinen Ranglistenplatz zu verbessern und so einen Studienplatz zu ergattern. Der TMS testet das Verständnis für naturwissenschaftliche und medizinische Problemstellungen. Wie stark er gewichtet wird, ist an jeder Uni verschieden. So zählt er z.B. in Köln, Bochum und Frankfurt zu 49 % neben dem Abitur-Notenschnitt von 51 %. Eine Besonderheit zum TMS gibt es in München: Hier verbessert sich deine Abiturnote um bis zu 0,8, wenn du unter den besten 10 Prozent der TMS-Teilnehmer bist.

Grundsätzlich kann man sagen, das der TMS zwar nur einmal absolviert werden kann, aber sonst mit den anderen Tests zur Vorbereitung auf das Medizinstudium vergleichbar ist und ebenfalls räumliches Denkvermögen, medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis sowie sorgfältiges, konzentriertes und quantitatives Arbeiten, Merkfähigkeit und Textverständnis abfragt. Kurzum – der TMS-Test bietet den Vorteil, dass er an vielen Unis in Deutschland zu einer Verbesserung in der Rangliste anerkannt wird. Nachteilig ist sicherlich, dass es hierfür nur eine einmalige Chance gibt und er bei der Vielzahl der Bewerber mit schlechteren Abi-Noten, ohne Wartezeit und vorhergehende Ausbildungen im medizinischen Bereich oder Freiwilligen-Dienste wohl nicht allzu viel bringt. In letzteren Fällen finde ich die Option im Ausland Medizin zu studieren auch sehr interessant.

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